Kinderzimmer als Statussymbol

Instamums und Kinderzimmer zum Wohlfühlen für die ganze Familie

Heute sind Kinderzimmer mehr als nur der Playground für unsere Kids. Die Kinderzimmer erhalten von den befreundeten Eltern und den Followern in den sozialen Medien immer mehr Aufmerksamkeit und rücken bei uns jungen Eltern in den Fokus der eigenen Vierwände.

Wohingegen Kinderzimmer in meiner Kindheit, den 90er Jahren, rein dafür gemacht waren, dass die Kinder Spaß hatten, geht es heute um viel mehr.

Wie auch die Kinder an sich - man denke an die Kleidung - sind auch deren Zimmer eine Vorzeigware.

„Instamums“ zeigen wie es geht. Alles wie aus dem Katalog. Farben müssen pastell und stimmig sein, das Spielzeug aus Holz und die Deko ist nicht zum Spielen sondern passt eben zur Gardine. Und ich muss zugeben – ich liebe diesen aktuellen Look. Auch die Zimmer meiner Kinder sind farblich stimmig. Es ist weniger blau-rot-grün und mehr grau-beige-mint.

Doch wie ist es möglich, diesem Einrichtungswahn gerecht zu werden, ohne die Kinder in einen Raum unterzubringen, der für Fotos besser geeignet ist als fürs Spielen?

Gerne nehme ich Euch mit zu mir nach Hause.

Ich habe eine Tochter, Lana-Cattleya (4), und einen Sohn Lias (1). Wohingegen Lana-Cattleyas Zimmer zu Anfang als schönes Babyzimmer startete, habe ich für Lias direkt ein Zimmer für einen 2-3 jährigen eingerichtet. Man weiß beim Zweiten eben einfach wie schnell das erste Baby-Jahr rum ist.

Für mich war es wichtig, dass die Kinderzimmer ein Rückzugsort sind. Das bedeutet für mich: gedämpfte Farben, kaum bunte Akzente. Dies bedeutet für mich aber nicht, dass sämtliches Spielzeug zu den Wandfarben passen muss. Für mich aber wichtig ist, dass alles seinen Platz hat. So behalten die Kinder (und ich) den Überblick und wenn es aufgeräumt ist (meist so 19:00 - 06:00 Uhr :D ) könnte man vermuten, hier gibt es nicht so viel Spielzeug. Ich habe für mich meine gesunde Mitte gefunden, meinen Ordnungs- und Einrichtungswahn zu befriedigen und den Kindern trotzdem ein Zimmer zu bieten, was es eben sein sollte: Ein Spielzimmer.

Farblich passt es also auf den ersten Blick alles zusammen. Aber nur abends, vor dem Schlafengehen und nach dem Aufräumen :D

Ich bin aber auch tolerant – ich mag es stimmig, aber es darf auch das rot-grüne Klettergerüst im Zimmer einziehen. Alles hat eben auch Grenzen. Lasst Eure Kinder spielen und schafft so einen Ort, an dem sich alle wohl fühlen. Denn wir verbringen hier am Tag mehr Zeit als in unserem Wohnzimmer.

Wie sehen Eure Kinderzimmer oder Jugendzimmer aus?

Alles Liebe, 

Tanja

 

P.S: Mehr über mein Ordnungssystem im Kinderzimmer findest Du "HIER"


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