30 Tage Minimalismus Challenge - Mach mit!

Wie bereits in dem Beitrag "Was ist Minimalismus" erwähnt, ist es wichtig zu verstehen, dass keiner möchte, dass Du ohne Deko trostlos in einen leeren Raum marschierst. Und ich als Einrichterin möchte das erst Recht nicht :-D 

Minimalsimus bedeutet, auf ein Kleinstel heruntergebrochen, zu behalten, was Einen glücklich macht. 

Hier können wir nun gemeinsam eine tägliche Challenge starten. Kleine Herausforderungen im Alltag aber auch einfache Wegweiser, wie unser Zuhause immer mehr ein Wohlfühlort und keine überfüllte Last sein kann.

Bei allen Tages-Aufgaben gilt: Mach nach Deinem Tempo. Wenn Du für eine Aufgabe eine Woche benötigst, dann nimm Dir diese Zeit!

 

 

Tag 1/30:

Dein Kühlschrank.

Fangen wir klein an: Kühlschrank ausmisten und auswischen. Jegliche Haltbarkeit kontrollieren und Flächen abwischen.
Wie mit anderen Gegenständen kommt auch hier die Frage: was davon brauche ich wirklich? Kann ich etwas reduzieren oder durch bessere Qualität ersetzen? 
Je nach Bedarf kannst du das auch auf Deine Gewürze, Konserven und sonstigen essbaren Vorräte ausweiten. Süßigkeiten Schublade etc. 
Nehme Dir eine große Mülltüte oder mache Kleine Tüten für Nachbarn oder Freunde fertig. 

Tag 2/30:

Dein Badezimmer.

Schnell sammeln sich Kosmetika, Shampoos etc an, die einmal im Angebot waren oder einfach mal getestet werden sollten. Heute ist der Tag. Teste sie, trage in Deinen Kalender einen Tag ein sie zu testen oder: unser neuer bester Freund der Müllbeutel, Weg damit. 
Überlege Dir, was du täglich nutzt, was Du an besonderen Tagen nutzt. Dies gilt auch für Euch Jungs. Gel, Wax, Haarspray, Rasiergel, Tagespflege. Was brauchst Du wirklich? Behalte einen Überblick von dem was Du hast, so dass Du beim nächsten Einkauf nichts „zur Sicherheit“ kaufen musst :-) Auch Deine Handtücher werden nicht verschont. Benutzt Du eh immer die gleichen Lieblingshandtücher? Gefällt dir von einigen für Farbe nicht? Mach Dich frei!

 

Tag 3/30:

Dein Auto.

Mein Auto ist wie meine Tasche?? Das bedeutet: Da fliegt alles drin rum. Und das gefällt mir selber überhaupt nicht. Heute miste ich aus. Von Eiskratzer, zu Parkscheibe, bis hin zu einem festen Platz wo alles hingehört, was nicht ins Auto gehört, wie der Müll, der anfällt. (Und da ist bei Kindern ständig was!) Zeitschriften, Kaugummis, Ladekabel: was gehört zum Inventar und was muss raus? ??

 

Tag 4/30:

Deine Taschen.

Also meine Taschen..... ich sag dir. Da finde ich immer noch ein bisschen Kleingeld oder Haarspangen. Oder Keksreste?? Aber so soll es nicht sein. Krame alle deine Taschen hervor und leere sie komplett. Dies beinhaltet auch Deine Jackentaschen und Hosentaschen. Welche Taschen nutzt du täglich? Bei wechselnden Taschen kann es helfen, den Inhalt den du ständig brauchst in einer kleinen Kosmetiktasche zu lassen und diese dann in die jeweilige Tasche zu stecken. So fliegt nichts einzeln rum. 
Heute gilt auch wieder: welche Taschen brauchst Du wirklich? Welche nutzt du? Müssen einige gewaschen oder mal repariert werden? Rucksäcke, Reisetaschen, Handtaschen, Sporttaschen..... MACH DICH FREI! 

 

Tag 5/30:

Deine Chaos-Schublade.

????? Jeder hat sie, keiner will sie. Ob es eine Schublade, eine Tüte oder eine „Ecke“ ist - gemeint ist der Ort, wo wir Sachen hin tun, die keinen Platz haben, keiner Kategorie zugehören oder wir selber garnicht genau wissen was wir damit wollen. 
Es ist das Eine, den Inhalt wegzuräumen oder wegzuschmeißen. Das Andere aber das Problem zu analysieren und zu lösen.
Ziel ist, dass alles seinen genauen Platz hat und es keine Krims-Krams Schublade mehr gibt. 
Um herauszufinden, wie es dazu kam, helfen einige grundlegende Fragen, die auch an jedem anderen Ort angewandt werden können: 

- Wie ist das Teil hierher gekommen? Habe ich es ausgewählt und gekauft? Oder hat es sich hier irgendwie reingeschlichen, z.B. als Geschenk, Gratispresent oder Erbstück? - Habe ich vielleicht ein „Zwillingsteil“, das den gleichen Zweck erfüllt?

- Könnte ich das Teil im Notfall für wenig Geld nochmal kaufen?

- Kann jemand anderes das Teil vielleicht besser gebrauchen als ich? Besser man gibt es an jemanden, der es JETZT braucht, anstelle es selber aufzubewahren, weil man es vielleicht irgendwann mal brauchen könnte.

- Ist das Teil mehr Arbeit als es wert ist? Zum Beispiel aufgrund von putzen, reparieren, Instandhaltung, etc.

- Kann man das Teil minimieren? Zum Beispiel Erbstücke, kann man da nur einen Teller als Erinnerung aufbewahren? Oder ein Schmuckstück umarbeiten lassen, damit man es auch wirklich mag und trägt?

- Habe ich vergessen, dass ich dieses Teil besitze? Dann kann es eigentlich sofort weg.

- fällt Dir eine Kategorie/ Muster auf, für das Du noch keinen Ort hast? Zum Beispiel geliehene Dinge oder allgemein Dinge für Andere. Mache Dir einen festen Ort dafür, bestenfalls nah der Tür. Wenn Du aus dem Haus gehst, schaue rein und frage Dich ob Du Die Person Heute triffst und etwas zurückgeben kannst. 

 

Tag 6/30:

Deine Schuhe.

Unsere Füße sind so weit unten, da kann man schonmal vergessen, welch Leistung sie täglich erbringen. Sie gesund zu halten und dafür gute Voraussetzungen zu schaffen, sollte auch ein Faktor bei der heutigen Challenge sein.
Hochwertige Materialien sind angenehm zu tragen und die Füße danken es. - Schau Dir Deinen Schuhschrank an.
Welche Schuhe hattest Du in den letzten 3 Monaten an. Lege sie auf einen Haufen.
- als Du sie getragen hast, hast Du Dich wohl gefühlt? Haben sie dich glücklich gemacht?

Wenn ja, dann räume sie wieder ein. Wenn nein: warum nicht? Gibt es etwas, dass du an Ihnen ändern kannst, das es wieder so ist? Reparieren? Dann tue es. Wenn nicht: weg damit

- die Schuhe, die du in den letzten 3 Monaten nicht getragen hast: warum? Ziehe sie an. Läuft es sich gut? Gefallen sie Dir? Würdest Du sie Dir wieder kaufen?

- Hinterfrage jeden Schuh. Wenn Du unsicher bist, dann mache einen extra Stapel und nehme Dir diese Woche vor, jeden Tag einen davon anzuziehen und dann zu entscheiden.

 

 

Tag 7/30:

Dein Kleiderschrank.

Stark befürchtet und doch drauf gefreut ?

Der Kleiderschrank ist ein typischer Ort wo sich Sachen leicht einschleichen können. Ein Angebot hier, Sachen, die „bald wieder passen“ da.
Ich habe in den letzten 4 Jahren viele „Figuren gehabt“. Vor der Schwangerschaft, in der ersten, nach der ersten, vor der zweiten, in der zweiten und nach der zweiten Schwangerschaft und immer hatte ich andere Größen??
Jetzt kommt alles weg, was nicht passt. Wenn sich die Figur ändert, macht es umso mehr Spaß, Neues dafür zu kaufen.
Das ist jetzt mein individueller Fall. Wie ist es bei Dir?
Grundsätzlich kann man so vorgehen (erinnert ihr euch an die Schuh-Challenge?):

- was hast du in dem letzten halben Jahr angehabt? Wie hast du dich dabei gefühlt? Hattest du Freude daran? Dann bleibt es.
Hast du dich unwohl gefühlt? Kann man das beheben durch zb Reparatur? Wenn nicht, dann kommt es direkt Weg.
- Dinge die du in den letzten 6 Monaten nicht getragen hast: lege sie auf einen Haufen. Ziehe sie dir an und entscheide ob das Teil dich glücklich macht und zu dem Stil passt, den du gerne haben möchtest. Dinge, bei denen du dir nicht sicher bist, kommen auf einen gesonderten Haufen.
Nehme Dir nun zb jeden Samstag vor, ein Stück davon zu tragen. Und am Ende des Tages entscheidest du dann über das Schicksal.
- wenn es um Minimalismus geht, dann hilft es, leicht kombinierbare Stücke zu haben. Das heißt, wenig Muster und dafür Highlights zum Kombinieren. Aber das ist ein weiterer Schritt, fangen wir erstmal mit dem Groben an:-)
Ziel ist, dass du am Ende genau weißt, was in Deinem Schrank ist. Und das dies nur Dinge sind, für die du dich aktiv neu entschieden hast. - Das ist, zumindest bei uns Mädels, meist ein Prozess der öfter wiederholt werden muss.

 

 

Tag 8/30:

Abschaffen.

Bei all dem Aussortieren möchten wir natürlich die Grundordnung in unserem Zuhause nicht durch Herumliegendes gefährden. Bei mir ist in der letzten Woche ein Riesen Stapel von Aussortiertem entstanden. 
Nun heißt es sich darum zu kümmern alles los zu werden. Ob über Facebook oder über Kleinanzeigen.
Plane den Verkauf oder das Weggeben gezielt. Terminier einen Tag zum Fotografieren für den Online Verkauf oder erkundige Dich über örtliche Trödelmärkte. Deine Freunde machen auch Bei der Challenge mit? Eine Klamottentauschparty kann auch eine witzige Idee sein. So bekommt man ggf neue Dinge und kann das Übriggebliebene gemeinsam Spenden.

 

Tag 9/30:

Deine Putzsachen. Heute geht es um unsere Putzmittel. Und davon habe ich sowas von Zuviel ?
Was brauch man alles? Für was reicht der Allesreiniger? Schau nach, was in den Müll kann. Von Putzmitteln bis hin zu Putzlappen. 

 

Tag 10/30:

Push Up Notifications.

Heute, an Tag 10, haben wir 1/3 unserer #Minimalismus#Challenge geschafft ??

Ich bin so einiges los geworden und wenn der große Haufen noch verkauft/verschenkt ist, der nicht Müll war, wird’s noch befreiender. 
In unserer Challenge geht es aber nicht nur um entrümpelte Räume sondern auch um unser soziales und digitales Leben, sowie unseren Kopf.
Kennst Du das, Dein Handy vibriert oder klingelt und es juckt Dir in den Fingern nachzuschauen, was das war? Diese Momente reißen uns jedes Mal aus der Realität heraus. Und oft sind es keine wichtigen Mitteilungen sondern nur Benachrichtigungen über Unwichtiges. Bei mir zb neue Ergebnisse für Suchen bei Kleinanzeigen:-) Heute geht es um das Entrümpeln der Push Up Nachrichten und Kennzahlen (IPhone: die kleinen roten Zahlen über den Apps, die uns das Gefühl geben, etwas unerledigt zu haben). Schaue unter Einstellungen jede App durch und entscheide, ob diese eine Pushup Nachricht, Kennzahlen oder einen Ton wert sind oder nicht. Ich bin mir sicher, unsere Smartphones haben das Potential leiser zu sein als sie es sind. 

Dir sagen all diese englischen Wörter nichts? Kein Problem, dann darfst Du heute wohl entspannen :-D

 

Tag 11/30:

Dein Posteingang.

Bei diesem wunderbaren Wetter wollen wir garnicht lange im Haus hocken und ausmisten, sondern widmen uns wieder dem Digitalen.
Wieviele Mails erhältst Du die Woche? Und wieviele davon löschst Du, ohne sie zu lesen, da es Dich nicht interessiert oder es eh nur #Werbung ist? 
Um diese Mails geht es heute. Sortiere Deinen Posteingang und entleere ihn. Schaue auch im Spam Ordner. Welche Newsletter kannst Du abbestellen und wo bist Du registriert ohne es noch zu nutzen? #Machdichfrei

 

Tag 12/30:

Deine Bücher.

Liest Du noch Bücher? Oder hast Du einen Kindle oder liest einfach überhaupt nicht? Ich habe viele Romane und „Ratgeber“, wovon ich mir das letzte Buch vor 5 Jahren gekauft habe. Dann gab es Kauf-Stop, weil ich noch nicht alles gelesen habe. 
Schaue Dir Deine Bücher an. Wenn Du sie schon gelesen hast, wirst Du sie Noch einmal lesen? Oder kannst du sie jemanden geben, dem sie auch gefallen werden? 
Wenn Du sie noch nicht gelesen hast: wirst du sie noch lesen? Wenn ja, dann plane es genau ein, wann du dir diese Zeit nehmen möchtest. Wenn die Bücher nur noch Platz rauben, dann mache Dich frei davon. Vielleicht lohnt sich ja auch eine Anmeldung in der Bücherei, dann hast Du immer Zugang zu neuen Büchern aber nie lange viel rumliegen.

Eltern-Special: wieviele Bücher haben Deine Kinder? Sind davon vielleicht schon einige, aus dessen Alter sie raus sind? Ziel: Die Kinder sollten Sie Cover der Bücher sehen können, nicht die Buchrücken. Platziere sie also so, dass es möglich ist und reduziere sie so, dass es möglich ist ?

 

Tag 13/30:

Deine Medienträger.

Netflix, sky, Amazon Prime
Oder 
Deezer, Spotify, Amazon Prime:-) Viele haben Online Zugänge um Filme, Serien, Hörspiele und Musik abzuspielen. Eine VHS legt sich kaum noch einer rein (außer meine Mama ??).
Wann hast Du Dir das letzte Mal von Deiner Sammlung etwas genommen.
Bei mir hat eine DVD überlebt, nämlich der Film, den Johannes und ich damals bei unserem ersten Date angesehen haben??
Der Rest ist verschenkt. 
Wenn Du noch CDs hast an die Du dich wagen möchtest: Eine gute Methode um nochmal zu hören, ob top oder Flop, ist es, sie ins Auto zu legen. Dann kannst Du sie beim Fahren hören und entscheiden, ob sie bleibt oder geht. Bei vielen CDs war es bei mir so, dass ich denke, wenn ich die in ein paar Jahren nochmal hören möchte, werde ich sie mir Downloaden und dafür nicht die ganze Zeit Stauraum opfern. CDs die geblieben sind, sind hauptsächlich Filmprojekte von Johannes. 

 

Tag 14/30:

Dein Eingang.

Wenn wir nach Hause kommen ist meist der Flur der Bereich, den wir als Erstes sehen. Und unsere Gäste ebenso. 
Ein geordneter Eingang mit schlichter Einrichtung begrüßt uns ohne überladen zu wirken. 
Doch oft sind Garderobe, Abstellort für Taschen und Schuhe und Schlüsselboard eben genau an dieser Stelle.

Öffne Deine Tür und nehme einmal ganz bewusst wahr, was Dich dort erwartet. Wie wirkt es auf Dich? Macht es Spaß nach Hause zu kommen? Oder könntest Du den Flur etwas abspecken? 
Was soll hier seinen Platz finden und was ist woanders besser aufgehoben? Kannst du mit Boxen oder Truhen einen ruhigeren Eindruck vermitteln? 

 

Tag 15/30:

Deine Küche.

Halbzeit in der #Minimalismus #Challenge
Unsere Küche. Hier macht es Spaß, wenn Platz ist und die Dinge, die man braucht, fest an Ort und Stelle sind. Jedes Mal das Salz oder den Topf zu suchen, motiviert nicht gerade dazu, frisch zu kochen.
Wieviele Töpfe, Pfannen und Plastikdosen hast Du? Was ist mit Auflaufformen und Backblechen? Und wann hast Du das letzte Mal geschaut ob auch jeder Deckel einen passenden Topf oder Dose hat ??
Smoothiemixer, Handmixer, elektrischer Mixer.... was davon nutzt du und was kann weg? Brauchst Du Apfelmesser, Tomatenmesser und Orangenmesser oder reicht eins für alles? 
Hast du verschiedene Tassen und nutzt dann eh immer nur das Gleiche Modell?

Frage Dich bei jedem Stück
- brauche ich es wirklich/ nutze ich es?
- wie kann ich Nutzen maximieren und Stauraum optimieren? - ist es mir wert es immer wieder aufzuräumen und abzuwischen? 

 

Tag 16/30:

Dein Computer.

Am Computer bearbeiten wir so viel. Von Privatleben bis über das Berufliche. Schnell mal Zwischenspeichern oder löschen. Aber wann hast du Deinen PC das Letzte mal „richtig“ aufgeräumt? Siehst Du das Hintergrundbild Deines Desktops vor lauter Dateien noch? Was kannst du runter nehmen, löschen oder verschieben? Welche Programme deinstallieren? 

 

Tag 17/30:

Dein Morgen.

Wie sieht Dein Morgen aus? Hast Du eine Routine? Meine Routine ist wohl das Stumm schalten meines Weckers??
Und der Wecker ist im Handy. Dadurch gehört der Morgen leider oft nicht wirklich mir, sondern ich gehe meist noch im Bett online. Und das möchte ich gerne ändern. Ich möchte den Morgen für mich haben und nicht mit der Welt teilen.
Lassen wir morgen das Telefon aus, bis wir das Haus verlassen. Finde einen alternativen Wecker und genieße das Gefühl der Unerreichbarkeit am Morgen. Lasse Deine Gedanken schweifen - unbeeinflusst. 
Wie oft wirst du wohl aus Gewohnheit zum Handy greifen wollen? 
Minimalisieren wir unser Online Verhalten und nehmen uns Zeit für uns.

 

 

Tag 18/30:

Werbepost.

Ist Dir schonmal aufgefallen, wieviele Werbezeitschriften sich im Monat bei Dir im Briefkasten tummeln?
Viele davon haben wir garnicht bestellt und erwecken bei uns kein Interesse. Im Gegenteil, es nervt und kostet Zeit, denn der Weg zur Altpapiertonne wird somit deutlich öfter nötig. 
Überprüfe einmal was alles bei Dir landet. Möchtest Du das reduzieren oder gar ganz abschaffen, habe ich hier 3 Tips für Dich um deinen Briefkasten zu entschlacken:
- Klebe Dir einen Aufkleber mit“Keine Werbung“ auf den Briefkasten
- Du kannst Dich in die Robinson-Liste eintragen lassen - Anzeigenblätter mit redaktionellen Teil gelten rechtlich nicht als Werbung sondern als Presseerzeugnisse und dürfen trotz Aufkleber eingeworfen werden. Dies muss bei „keine Werbung“ also ergänzt werden oder den jeweiligen Verlag direkt kontaktieren.
- Bei der deutschen Post direkt anrufen und Infopost sperren lassen.

 

Tag 19/30:

Arbeitsabläufe optimieren.

Arbeitsabläufe optimieren! Ein großer Punkt für mich.
Ich bin derzeit im Urlaub und wenn man Zeit hat herunter zu fahren und die Seele baumeln zu lassen ist es auch eine gute Zeit zu reflektieren, was einem im Alltag besonders viel Kraft und Zeit kostet. Wenn es um den Alltag geht, gibt es viele Dinge. Dinge, die wir aufschieben weil wir sie nicht gerne machen, oder Dinge, die wir ständig tun müssen und dann immer davon genervt sind. Einiges davon können wir optimieren.
Ich hasse Fensterputzen. Ich habe einen Wintergarten und das dauert Einfach ewig. Also war der tatsächlich (aber pssst) 2 Jahre ungeputzt. Nun habe ich einen Fenstersauger und das ist eine wahre Bereicherung. 
Ebenso habe ich nun eine kleine Abfallbox, die ich an die Schubladen klemmen kann, um beim Kochen den Müll direkt von der Arbeitsplatte weg zu haben. 
Das sind meine 2 persönlichen Beispiele. Wie ist es bei Dir? Meist fallen einem die Dinge nicht auf Anhieb ein, aber das nächste Mal, wenn Du einen Arbeitsablauf durchläufst, wirst Du an diesen Post denken und Dich fragen: wie könnte ich dies optimieren? Wie kann ich es für mich einfacher gestalten? 
Minimalismus heißt nicht immer „weniger“. Oft geht es auch ums „besser“. 

 

Tag 20/30:

Deine Kontakte.

Hast Du schonmal eine Telefonnummer und Adresse gesucht und dabei gesehen, wieviele „alte“ Kontakte Du noch hast?
Ich habe zum Beispiel einige ohne jegliche Infos eingespeichert. 3x Jeff. ???‍♀️ Sorry Jeff. Ich weiß nicht mehr wer Du bist. ?

Heute befreien wir unser Handy und Adressbuch ein wenig. Dies kannst Du ohne viel Zeit und Aufwand tun. 
Alle Kontakte, die Du schlichtweg nicht mehr brauchst oder garnicht mehr weißt wer das ist - löschen. Oder anschreiben und herausfinden, wessen Nummer das war. 
Wenn Du nun neue Kontakte speicherst, schreibe immer eine Information dazu. Woher kennst Du die Person, wessen Frau/Opa/Mutter/Freund ist es. So kannst Du ab jetzt schneller aussortieren und siehst auf den ersten Blick wer das ist. 
Viel Spaß. Vielleicht findest Du ja auch den Einen oder Anderen Kontakt den es mal wieder zu kontaktieren lohnt ?
Vielleicht spiele ich ja gerade Amor???????

 

Tag 21/30:

Deine Fotos.

Es ist super wie schnell wir mit unserem Smartphones Fotos machen können. Sie sind teils so gut, dass sie direkt ins Familienalbum geklebt werden können. 
Oft mache ich aber auch einfach nur Screenshots als Erinnerung oder Fotos, die keinen Erhaltungswert haben, wie zb „guck mal was ich heute koche“ oder so einen Mist?

Wieviele Fotos hast Du? Wann hast Du sie das letzte Mal durchgeguckt? Hast du ein „reales“ Fotoalbum?
Was wäre, wenn Dein Smartphone heute geklaut werden würde, welcher emotionale Wert würde Dir gestohlen werden?

Tip;
- viele haben eine Cloud oder eine sonstige externe Speicherung zur Datensicherung. Das entlastet den Handyspeicher und sichert auch bei Diebstahl.
Aaber: es ist auch ein Grund den Überblick über Masse und Qualität der Bilder zu verlieren
- nehme dir regelmäßig vor hier auszumisten
- Markiere Fotos unter Favoriten um sie schneller in der Masse zu finden
- Drucke Dir einmal im Jahr ein Fotoalbum aus —-Das geht direkt am PC oder Handy - Sortiere, erstelle Ordner und behalte so den Überblick. Alle neu hinzugekommenen Fotos, die nicht in Ordnern sind, kannst du nun problemlos überblicken und aussortieren.
Viel Spaß ?

 

Tag 22/30:

Verträge & Versicherungen.

Wir Deutschen lieben Sicherheit. Ein solides Leben, gute Versicherungen, rundum abgesichert. Das ist in den meisten Fällen eine sehr gute Tugend für unsere Nation. Aber manchmal übertreiben wir es eben auch :-) Weißt Du gegen was Du alles versichert bist? Hast Du eine Hausratversicherung, zuzüglich eine Glasversicherung falls das Kochfeld kaputt geht. Jaja, wir sind gut in sowas:-)
Und diese Sicherheiten möchte ich Dir heute auch garnicht nehmen. Was ich aber möchte, ist dass Du einmal genau schaust, was du an Versicherungen hast. Vielleicht fehlen ja sogar Wichtige? Oder es sind einige einfach überflüssig? Ich hatte eine Versicherung, für den Fall das etwas passiert, wäre der Schaden eine Höhe von 2 Jahren Beitrag gewesen. Für mich persönlich eine Sache auf die ich verzichten konnte. So eine Entscheidung ist jedem selbst überlassen, aber vielleicht findest Du ja auch Dinge, die Deine Verpflichtungen, regelmäßigen Zahlungen etwas entschlanken können. Oder es tut einfach wieder gut sich einen Überblick darüber zu verschaffen. Hast Du noch Verträge, die Du nicht nutzt? Von online Programmen, iCloud Speichern, oder Mitgliedschaften? Mache Dich frei und verschaffe Dir die Ruhe, alles im Blick zu haben!

 

Tag 23/30:

Mach was Neues.

Egal was! Etwas, was Du sonst nie tust. Du fährst mit dem Auto zur Arbeit? Versuche es heute mit dem Fahrrad! Du liest sonst nie? Nehme Dir heute ein Buch! Gehe Spazieren! Koche etwas Neues! Bereichere Deinen Tag mit frischem Wind und ganz im Sinne unserer Challenge: Minimalisiere Deine eingefahrenen Abläufe.

 

Tag 24/30:

Deine Stressmarker.

Weißt Du, welche Situationen in Deinem Alltag immer wieder dafür sorgen, dass Du gestresst wirst? Ist es Deine Routine am Morgen? Ist es, dass Du immer wieder Deine Schlüssel suchen musst? Achte heute genau auf Deinen Tag und wenn Du gestresst bist, schaue was diesen ausgelöst hat. Ggf sind es teils immer die gleichen Auslöser und manchmal kann so etwas leicht gelöst werden? Wie wäre zb ein Schlüssel-Finder :-)? Oder ein Outsourcen des Bügelns?
Oder schaffst Du es nie entspannt einkaufen zu gehen neben der Arbeit? Sowohl für Lebensmittel als auch für Kleidung gibt es super Lieferservices! 
Viel Erfolg bei der Selbstanalyse!

 

Tag 25/30:

Digitale Freunde & Follower.

Social Media ist ein großer Teil unseres Lebens. Manche finden dies gut - manche eher nicht. Für manche ist Social media das einzige „Social“ im Leben. 
Wir hatten schon die Themen Push Up Notifications zu minimalisieren und die Zeit am Handy zu reduzieren. 
Wenn Du bei zb Instagram bist, scrollst Du dann auch durch alle Neuigkeiten? Wieviele davon interessieren Dich wirklich? Und vielen „folgst“ Du, ohne dass Du sie kennst oder sogar magst? 
Ebenso bei Facebook: wieviele „Freunde“ hast Du? Was würde passieren wenn Du diese um 50 Leute reduzierst? Vielleicht einfach nur ein entschleunigtes Social-Media Leben? Welche Freunde& Follower bereichern Dich? Wer hat einen Mehrwert für Dich? Und wer ist in Deinem engen Freundeskreis?

 

Tag 26/30:

Ausgeliehenes zurück.

Wir haben das befreiende Gefühl des Ausmistens ja schon in den ersten Tagen unserer Challenge kennen gelernt. Es macht Spaß und befreit. Und wenn nun etwas dazwischen ist, das wir nicht aufräumen können, da es keinen Platz hat, oder es nicht wegtun können, weil es nicht uns gehört, dann stört das in unserem „Ausmist-Flow“ ? Daher brauchst Du einen festen Platz für alles Geliehene. Und darüber eine gute Übersicht. Sieh nach, was Du alles bei Dir hast, was nicht Dir gehört und plane die Rückgabe. Überlege wann Du die Person das nächste Mal siehst und trage es bei dem Termin in den Kalender ein. *Tip: ich benutze den ICloud Kalender und dort trage ich unter „Ort“ immer alles ein, was ich mitbringen muss. So sehe ich es auf einen Blick in der Übersicht.

 

 

Tag 27/30: 

Papiere.

Da ist er, mein befürchteter Horror Tag?? Und dank der lieben Nachrichten, die ihr mir zwischendurch schickt, weiß ich, dass ich damit nicht alleine bin. Also packen wir das zusammen an??
Papierkram. So viele Ordner, tägliche Post, ständig Neues zum Abheften. Und so sammeln sich ominöserweise immer höhere Stapel für „später“ im Arbeitszimmer. Jetzt ist es an der Zeit, diese Stapel anzugehen und bei jedem Papier sofort zu entscheiden, was damit passiert: Müll, Ablage, zu erledigen.
Mache Dir gezielt für diese Kategorien Ablagen bereit.
So kommt kein neues Chaos auf. Wenn noch keine Grundordnung herrscht, helfen Dir vielleicht folgende Ordner: -Versicherungen
-Verträge
- Finanzen
- Auto - (Kinder)
So hat man meist schon die größten Gebiete aufgeteilt. Nun überlege gut, welche Papiere du wirklich noch benötigst. Ggf lässt sich sogar einiges digitalisieren, so kannst Du Ordner abschaffen. 
Hast Du die Grundordnung geschaffen helfen Dir die 3 Ablagen, die ich oben genannt habe.
Abzuheften: breite den Stapel regelmäßig auf und mache Haufen passend zu Deinen Ordnern. Am Ende lochen und abheften, so entsteht erst Garkein Chaos.

Für die Fortschrittlichen unter uns: Papiere einscannen und auf dem Smartphone alles dabei und abrufbar haben.

 

Tag 28/30:

Wiederholen.

Wir haben nun schon 27 Tage hinter uns gebracht. Super! Wir können stolz auf uns sein! 
Manchmal sagt einem eine Challenge mehr zu als die Andere oder die eine „Baustelle“ war in der kurzen Zeit garnicht zu Schaffen. Nimm Dir heute Zeit, den Tag zu wiederholen, der Dir am Besten gefallen hat. Oder den Tag, der noch etwas mehr Zuwendung benötigte.

 

 

Tag 29/30:

Mache heute alles sofort.

So ist es! Kein Aufschieben, kein Vertrösten!
„Eigentlich müsste ich mal.....“ „Das mache ich morgen...“ Nein, das machst Du JETZT?✌?

Und so wird unsere "muss ich noch machen"- Liste nicht unnötig verlängert. Das befreit den Kopf!

 

Tag 30/30:

Einkaufsstop.

Juhu, wir haben es geschafft ????????
30 Tage hinter uns gebracht mit 30 unterschiedlichen Challenges unser Zuhause und unser Leben zu minimalisieren und Wert- Voller zu machen. 
Damit es nun so bleibt, achte nun eine Woche darauf, nichts einzukaufen außer essen. Du wirst sehen wie leicht sich kleine Käufe einschummeln. Und am Ende der Woche wirst Du vielleicht sehen, dass Du garnichts vermisst. Und wenn es Doch so ist, dann renne am 8. Tag los und Hol’s Dir???

 

Du hast es geschaftt! Du kannst stolz auf Dich sein! Wiederhole diese Challenge oder auch nur einzelne Tage regelmäßig. Denn um Ordnung zu halten, brauch man eine regelmäßige Grunderneuerung. Und manchmal werden wir auch einfach betriebsblind in unserem eigenen Zuhause und plötzlich ist die Chaos-Schublade von Tag 5 wieder da :-)

Ich wünsche Dir viel Erfolg und bei Fragen bin ich gerne für Dich da. Denn gemeinsam macht es viel mehr Spaß!

Liebe Grüße

Dein Wohnliebhaber-Team

Tanja

 


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